Das Projekt

Mikroplastik auf effizientem und ergonomischem Weg aus dem Wasser zu entfernen; genau darüber handelt diese Abschlussdiplomarbeit, microclear, der HTL Rennweg 1030 Wien.
SPIONs?
Die Entwicklung dieses Gerätes zielt in weiterer Folge darauf ab, eine wirtschaftliche Anwendung für SPIONs zu generieren. Dabei handelt es sich um super-paramagnetische-Eisen-Oxid-Nano-Partikel, eine Entdeckung der Friedrich-Alexander-Universität in Erlangen-Nürnberg, welche einerseits magnetisch sind und andererseits durch eine spezielle Oberflächenbeschichtung Mikroplastik an sich binden können.
Da die SPIONs noch nicht das Stadium der Anwendbarkeit erreicht haben, werden in dieser Diplomarbeit Ersatzpartikel mit ähnlichen Eigenschaften verwendet, um möglichst praxisnah zu testen.

Wie funktioniert’s?
In zwei Arbeitsschritten werden Eisenoxidpartikel aus dem Wasser entfernt.
Zuerst durchzieht der Kamm ein mit Wasser und Eisenoxidpartikel gefülltes Becken. Der Kamm enthält drei verschiedene Magneten, die im Wasserbecken aktiviert werden. Dadurch bleiben die Partikel an dem Kamm hängen, und können aus dem Wasser entfernt werden.
Sobald der Kamm sich im Auffangbecken befindet, werden die Magneten deaktiviert, wodurch sich die Partikel vom Kamm lösen und vom magnetischen Anti-Kamm angezogen werden. Der partikelfreie Kamm fährt dann weiter ins Wasserbecken und der Zyklus beginnt wieder.
Die Auswirkungen der unterschiedlichen magnetischen Felder auf so kleine Partikel werden evaluiert, indem drei verschiedene Arten von Magneten genutzt werden:
- ein gekaufter Elektromagnet, dessen Feld spezifisch in eine Richtung gelenkt wird
- ein selbst gewickelter Elektromagnet, wobei sich die Magnetwirkung beliebig ausbreiten kann
- eine Anordnung an Permanentmagneten, die über eine zusätzliche Vorrichtung aus der Kamm-Zinke gehoben werden

